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Auckland - die Stadt der 100.000 Segel

Die erste Station unserer Reise ist Auckland: eigentlich offensichtlich, da es sich einerseits bei einer Reise durch Neuseeland anbietet "ganz oben" anzufangen und sich nach Süden vorzuarbeiten, andererseits kommt man praktischerweise ohnehin dort an.
Unser Flug mit Singapore Airlines dauert inklusive 3 Stunden Zwischenhalt auf dem Flughafen von Singapur ca. 27 Stunden. Dank der guten Ausstattung der Flieger (Video On Demand mit sehr vielen aktuellen Filmen und Game Boy Emulator an jedem Platz) und der ständigen Versorgung mit durchaus leckerem Thai-Essen, Snacks und Getränken durch die dank identischer Kleidung, Make-Up und einer von drei Standardfrisuren fast klonartig anmutenden, aber extrem freundlichen Flugbegleiterinen halbwegs schnell rum. Auf einer so langen Strecke lernt man eine gute Fluglinie sehr zu schätzen, und Singapore Airlines würden wir nach diesem Flug definitv dazu zählen, auch wenn die durchaus nett gemeinte Geste, uns als Hochzeitsreisenden eine kleine Torte (inkl. passender Dekoration) zu schenken, aufgrund der strengen Einfuhrbestimmungen für Lebensmittel in Neuseeland, ein wenig unüberlegt war. Nun gut, die Torte musste dann eben (mit einem frisch ausgestellten und abgewaschenen) Personalausweis geschnitten, während des Zwischenstops in Singapur ihren Weg in unsere Mägen finden...

Nach der Ankunft am Flughafen und der teilweise etwas beängstigenden Zollabfertigung, die das Ziel hat zu verhindern, dass man Lebensmittel, Pflanzen, Tiere unkontrolliert einschleppt, erwartet uns der freundliche Mitarbeiter von KEA Campers, der uns zu unserem "mobilen Zuhause" für die nächsten Tage und Wochen bringt. Auf dem Weg vom Flughafen kriegen wir schon einen ersten Vorgeschmack der Stadt, die über etwa fünfzig ehemals vulkanische Hügel verteilt auf einem schmalen Stück Land zwischen dem Tasmanischen Meer und dem Pazifik liegt: Der eine oder andere nette Ausblick auf die beiden Häfen der Stadt und auf die sehr spektakuläre Skyline mit dem alles überragenden Skytower - und Straßen, die sich von einem Hügel zum nächsten schlängeln.

Auckland: die Skyline mit dem alles überragenden Skytower
Auckland: die Skyline mit dem alles überragenden Skytower

Bei KEA angekommen machen wir zunächst Bekanntschaft mit unserem Camper und sind positiv überrascht: nicht nur, dass alles so ist wie im Prospekt angepriesen (komplette Ausstattung vom Geschirr über Toaster, Mikrowelle und Kühlschrank bis hin zu Campingmöbeln, das ganze in einem fast nagelneuen Fahrzeug - gerade mal knapp 3 Monate alt und 12000 km gefahren) - der Wohnraum ist größer und freundlicher als wir uns das vorgestellt hatten. Es ist für uns der erste Urlaub in einem Wohnmobil und wir hatten daher ein wenig Sorge darüber, wie wir damit klar kommen würden, aber dieser Camper ist auf Anhieb unser Freund.
Nach einer ausführlichen Einführung in die Bedienung des Fahrzeugs und sämtlicher Bordsysteme kommt die erste Herausforderung: Mit einem 6,5m langem Schlachtschiff von einem Auto durch den Verkehr der größten Stadt des Landes zu fahren - und das zu allem überfluss auch noch auf der "falschen" Straßenseite...
Doch es ist halb so schlimm wie erwartet, nach wenigen Kilometern ist es nicht mehr ganz so ungewohnt. Die Tatsache, dass in Neuseeland der Verkehr eben ein wenig gemütlicher fließt als bei uns, und dass das Land bei gerade mal etwas über 4 Millionen Einwohnern über genug Platz für großzügig dimensionierte Parkplätze verfügt, hilft sicherlich auch ein wenig.

Unsere Bleibe und fahrbarer Untersatz zugleich
Unsere Bleibe und fahrbarer Untersatz zugleich
Gemütliche Sitzecke im großzügig verglasten Heck das Campers
Gemütliche Sitzecke im großzügig verglasten Heck das Campers

Die freundlichen Leute von KEA haben uns neben Kartenmaterial, einigen Prospekten etc. auch den Tipp gegeben, wo wir den nächsten großen Supermarkt finden und wo es günstig gelegene Campingplätze gibt. Also machen wir schon mal unsere ersten Shopping-Erfahrungen. Es ist immer sehr interessant, in fremden Ländern einkaufen zu gehen, nicht nur wegen spannenden lokalen Produkten, sondern auch weil es unterhaltsam ist zu sehen, was von "unseren" Artikeln auch den Weg in die fernen Regale findet und welche feinen Unterschiede es gibt (wie z.B. das es statt einer Coke Light Lemon eine Coke Light Limette gibt).
Insgesamt sind Geschäfte in Neuseeland aber eigentlich relativ "normal", mit einem leichten Hang zu eher US-Amerikanischen Verhältnissen: Man tendiert z.B. zu den etwas größeren Packungsgrößen. Statt der Angabe, wie viel Fett etwas enthält schreibt man viel lieber drauf, zu wie viel Prozent "Fat Free" es ist. Für den Kauf von Alkohol gelten fast schon militärische Sicherheitsmassnahmen (inklusive teilweise videoüberwachter Regale und stichprobenartiger Alterskontrollen an der Kasse). Aber im Großen und Ganzen fühlt man sich in den Geschäften doch recht schnell wie zu Hause...

Unser erster Campingplatz ist ein "Top10 Holiday Park" nördlich des Stadtzentrums von Auckland. Da die Top10-Kette auf beiden Inseln strategisch sehr günstig platzierte Parks bietet und gleichzeitig nur Campingplätze mit einem gewissen Mindeststandard (ab 4 Sterne aufwärts) aufnimmt, wird sie uns auf der weiteren Reise noch häufiger beherbergen. Wir stellen unseren Camper ab, machen uns nach der Reise ein wenig frisch und stellen zu unserer großen Erleichterung fest, dass wir eigentlich total fit sind und keine Spur von Jetlag verspüren. Ein Blick auf die Uhr zeigt, dass es erst früher Nachmittag ist und wir noch einiges vom Tag übrig haben, also fahren wir mit dem Bus in die Innenstadt, um den Rest des Tages mit ein wenig Sightseeing zu verbringen.

Schon an diesem ersten Tag merken wir, dass die Neuseeländer manchmal fast schon beängstigend freundlich sind. Dass wir auf dem Flughafen, bei KEA-Campers, in Geschäften und auf dem Campingplatz den Eindruck hatten, sehr willkommen zu sein könnte man ja noch auf die Bemühungen des Landes, einen guten Eindruck auf Touristen zu machen, zurückführen. Spätestens aber, wenn sich die Einheimischen beim Aussteigen aus dem Nahverkehrsbus beim Fahrer freundlich bedanken, oder man sich auf der Bushaltestelle nett begrüßt, nur weil man gerade das Schicksaal des auf-den-Bus-wartens gemeinsam über sich ergehen lässt, merkt man, dass es wohl irgendwie eine recht verbreitete Einstellung ist...

Unser erster Eindruck von der Innenstadt Aucklands ist geprägt von zwei Wahrnehmungen: Erstens macht die Innenstadt einen sehr modernen Eindruck und bietet einige architektonisch sehr interessante Gebäude, wirkt aber trotzdem recht freundlich und nicht wie ein typischer Großstadtmoloch. Und das obwohl die Stadt ständig wächst und mit über einer Million Einwohnern fast ein viertel aller Einwohner Neuseelands beherbergt. Zweitens gibt es einen interessanten Kontrast zwischen dem (recht hohen) asiatischen Bevölkerungsanteil und "dem Rest". Während die Asiaten überwiegend auf betont hippe und teilweise recht abgefahrene Outfits, bevorzugt in Kombination mit Haarfarben und Frisuren, die man vielleicht auch auf Bildern aus Tokio erwarten würde, setzen, tritt der "Neuseeländer an sich" dann doch eher lässig auf. Wir stellen im weiteren Verlauf unserer Reise noch mehrfach fest, dass man in Trekking-Klamotten - außer vielleicht in ganz schicken Lokalen - in diesem Land nicht wirklich auffällt.

Alte (zumindest für neuseeländische Verhältnisse) und moderne Architketur im Zentrum Aucklands
Alte (zumindest für neuseeländische Verhältnisse) und moderne Architketur im Zentrum Aucklands

Unser Weg durch Auckland führt uns recht schnell zum Skytower: ein ziemlich futuristisch anmutender 326m hoher Turm mitten im Zentrum der Stadt. Als normalsterblicher Besucher hat man die Wahl zwischen einer Panoramaplattform in 220m Höhe und einer in 240m. Wenn man auf ein wenig mehr Nervenkitzel Wert legt, hat man auch die Möglichkeit noch weiter nach oben zu kommen - dann allerdings nicht mehr komplett im Turm, sondern zum Teil außen auf diversen Leitern und Gerüsten. Wahlweise kann man sich auch an der Außenwand zum Boden abseilen lassen.

Der Skytower, mit insgesamt 328m das höchste Gebäude der Südhalbkugel
Der Skytower, mit insgesamt 328m das höchste Gebäude der Südhalbkugel
220m Höhe sehen noch beeindruckender aus, wenn man auf durchsichtigem Boden steht....
220m Höhe sehen noch beeindruckender aus, wenn man auf durchsichtigem Boden steht....

Doch auch das Normalprogramm bietet mit einer verglasten Aufzugswand und einem Sichtfenster im Aufzugboden, durch das man wunderbar beobachten kann wie sich der Boden des Schachts schnell von einem entfernt, durchaus ein wenig Adrenalin - zumindest für die nicht ganz schwindelfreien Zeitgenossen. Auf der unteren der beiden Aussichtsplattformen hat man auch noch die Option sich in 220m Höhe auf eine Plexiglasplatte zu stellen und nach unten zu schauen. Auch wenn der Skytower im Vergleich zu anderen Attraktionen Neuseelands nicht unbedingt das allerbeste Preis-Leistungs-Verhältnis hat, lohnt sich aber auch abgesehen vom leichten Nervenkitzel der Weg nach oben durchaus: man hat einen atemberaubenden Ausblick auf die gesamte Stadt, wobei hauptsächlich die beiden Häfen mit den Tausenden von Booten (die der Metropole auch den wohlverdienten Spitznamen "City of Sails" beschert haben), aber auch die hier und da grün über die Gebäude hinausragenden Vulkanhügel der Stadt ihren besonderen Charakter geben.

Nachmittagssonne im Skytower
Nachmittagssonne im Skytower
Blick auf die Wolkenkratzer im Zentrum Aucklands
Blick auf die Wolkenkratzer im Zentrum Aucklands
Darum trägt Auckland den Beinamen "City of Sails"
Darum trägt Auckland den Beinamen "City of Sails"
Blick auf den Mt. Eden, einen der über 50 Vulkanhügel auf den Auckland liegt
Blick auf den Mt. Eden, einen der über 50 Vulkanhügel auf den Auckland liegt

Vom Skytower aus ist es nicht weit zu den Hauptgeschäftsstrassen der Stadt. Auch der von der Höhenluft hungrig gewordene Besucher der Stadt wird hier schnell fündig... Den Rest unseres ersten Tages in Neuseeland verbringen wir also damit, durch die Innenstadt zu bummeln und uns von den Eindrücken dieser Metropole berieseln zu lassen.

Skytower bei Nacht - mit einem der in Neuseeland allgegenwärtigen Funsport-Angebote direkt davor
Skytower bei Nacht - mit einem der in Neuseeland allgegenwärtigen Funsport-Angebote direkt davor

Was uns - neben der wie schon erwähnt teilweise spektakulären Architektur und der sehr schönen Lage der Stadt - sehr positiv auffällt, ist dass man im Gegensatz zu vielen anderen Millionenstädten nirgends das Gefühl einer unterschwelligen latenten Feindseeligkeit verspürt: man hat nirgendwo den Eindruck, seine nicht ganz billige Kamera lieber verstecken zu müssen, oder den Schritt ein wenig beschleunigen zu müssen, um die Gegend möglichst schnell wieder zu verlassen. Wenn schon die Millionenmetropole so freundlich rüberkommt, trägt das sicher mit dazu bei, dass Neuseeland insgesamt auf uns sehr einladend wirkt.

Am nächsten morgen lernen wir nach der Freundlichkeit der Neuseeländer ein weiteres Leitmotiv unserer Reise kennen, das uns von Auckland bis Christchurch begleiten wird: Entenfamilien. Wenn man im Frühling morgens noch im Halbschlaf auf dem Campingplatz aus seinem Fahrzeug stolpert und sich fragt, warum da ein anderer Camper ganz verzückt den Boden anstarrt, könnte die Ursache eine der vielen Entenfamilien sein, die sich auf einigen der Campingplätze scheinbar sehr wohl fühlen.

Ein Vorteil des Reisens im Frühling - überall niedliche kleine Tiere, wie diese Entenkücken auf dem Campingplatz in Auckland
Ein Vorteil des Reisens im Frühling - überall niedliche kleine Tiere, wie diese Entenkücken auf dem Campingplatz in Auckland

Doch die Hauptattraktion des zweiten Tages sollten andere Tiere werden: Nach dem Frühstück machen wir uns auf dem Weg zu "Kelly Tarlton's". Das von einem (wohl in Neuseeland seinerzeit bekannten, mittlerweile verstorbenen) Tiefseetaucher gegründete Aquarium zeichnet sich vor allem durch den spektakulären, über 100m langen Plexiglastunnel aus, aus dem man Haie, Rochen, Meeresschildkröten und andere Unterwasserlebewesen aus einer recht spektakulären Perspektive kennen lernen kann. Vor allem der Anblick eines Hais der gerade über einem vorbeischwimmt und dabei zum Greifen nahe aussieht, ist durchaus beeindruckend. Zusätzlich gibt es einige "normale" Becken mit diversen mehr oder weniger gefährlich und/oder hässlich aussehenden Fischen, sowie eine Antarktis-Ausstellung deren Highlight eine ziemlich große Pinguinhalle darstellt, in der die Vögel in einer vollklimatisierten und ständig mit frischem Schnee versorgten Winterlandschaft präsentiert werden. Insgesamt ist Kelly Tarlton's sehr sehenswert und rechtfertigt voll und ganz den Abstecher aus dem Stadtzentrum.

Rennender Pinguin in Kelly Tarlton's großem Pinguin-Gehege
Rennender Pinguin in Kelly Tarlton's großem Pinguin-Gehege
Hauptattraktion in Kelly Tarlton's: Der Plexiglastunnel mit Aussicht auf Haie, Rochen etc.
Hauptattraktion in Kelly Tarlton's: Der Plexiglastunnel mit Aussicht auf Haie, Rochen etc.
Hai von unten
Hai von unten
"Vorbeifliegender" Rochen
"Vorbeifliegender" Rochen

Da man ausgesprochen wenig Chancen hat, den Nationalvogel der Neuseeländer - den Kiwi - in freier Natur zu erleben (er ist nachtaktiv, scheu und farblich sehr gut an seine bevorzugte Umgebung angepasst - ganz schlechte Voraussetzungen um im Wald einen zu "erwischen"), beschließen wir, ihn uns im Zoo von Auckland anzusehen. Leider ist er trotz verdunkeltem und sehr ruhigem Gehege der Meinung, sich vor uns verstecken zu müssen. Also begnügen wir uns mit dem Rest des (übrigens sehr schönen) Zoos mit seinen überwiegend sehr großzügig angelegten Gehegen und hübschen Grünanlage und schauen uns auch einige nicht-neuseeländische Tiere an. Wer nur wegen des Kiwi in den Zoo geht, kann sich den Besuch, wie wir später feststellen sollten, auch sparen: Es gibt auf beiden Inseln noch einige "Kiwi-Häuser", Reservate und sonstige Einrichtungen, in den man sich den Vogel ansehen kann. Wer einen schönen Zoo an sich zu schätzen weiß, ist aber in dem Aucklander Zoo sehr gut aufgehoben.

Dekorative Grünanlagen im Auckland Zoo
Dekorative Grünanlagen im Auckland Zoo
Nicht wirklich neuseeländisch, aber irgendwie sehr lässig - die Riesenschildkröte
Nicht wirklich neuseeländisch, aber irgendwie sehr lässig - die Riesenschildkröte
Trotz des großen Geheges verspührt dieser Affe wohl eine gewisse Zerstörungswut
Trotz des großen Geheges verspührt dieser Affe wohl eine gewisse Zerstörungswut
Auf der Südinsel gibt es sie reichlich auch in freier Natur, wenn auch nicht aus dieser Perspektive - die Pelzrobben
Auf der Südinsel gibt es sie reichlich auch in freier Natur, wenn auch nicht aus dieser Perspektive - die Pelzrobben
Nur ein Beispiel der neuseeländischen Vorliebe für sehr plakative Warnschilder
Nur ein Beispiel der neuseeländischen Vorliebe für sehr plakative Warnschilder

Den Abschluss unseres Besuchs in Auckland bildet nach einem Spaziergang im Hafen (mit dem sehr schönen alten Ferry Buidling, welches einen interessanten Kontrast zu der modernsten Architektur im Hintergrund bildet) die Besteigung des Mount Eden.

Hafen von Auckland, mit dem hübschen Ferry Building im Hintergrund
Hafen von Auckland, mit dem hübschen Ferry Building im Hintergrund

Es handelt sich um einen der über 50 Vulkanhügel, auf den die Stadt liegt. Es ist schon ein wenig befremdlich, gar nicht so weit vom Zentrum einer Millionenstadt auf einen Hügel zu steigen und Kühen zu begegnen, die unter Palmen weiden. Sehr surreal. Ansonsten hat man von der Anhöhe aus einen schönen Ausblick auf die Stadt - natürlich sieht man vom Skytower aus mehr, aber auch die Perspektive die man vom Mt. Eden aus hat, aus der man über die ganze große Stadt bis hin zum Hafen blicken kann, hat durchaus ihren Charme.
Unweit der Spitze des Mt. Eden habe ich ein interessantes Erlebnis: Wenn man Querfeldein auf einen Hügel steigt und plötzlich von einer Gruppe junger Männer angebrüllt wird, so hat man (zumindest als entsprechend vorbelasteter Mitteleuropäer) zunächst nicht unbedingt das starke Gefühl, sich darüber freuen zu müssen. Umso erstaunter bin ich auch, als ich mich ausgehend von einer solchen Situation plötzlich im Gespräch mit drei Aucklander Studenten wieder finde, die es sich mit dem netten Ausblick auf ihre Heimatstadt und einer Flasche Rum auf dem Hügel gemütlich gemacht haben. Nach einer kurzen aber netten Unterhaltung bekomme ich neben dem Tipp möglichst wenig Zeit mit der Nordinsel "zu verschwenden" - die Südinsel sei ja so was von viel besser - auch ein Gläschen Rum in die Hand gedrückt und muss mit den Jungs auf die weitere Reise anstoßen. Ekliges Zeug, aber ein irgendwie ganz nettes Erlebnis.

Auf dem Weg zum Mt. Eden
Auf dem Weg zum Mt. Eden
Blick vom Mt. Eden
Blick vom Mt. Eden

Abends Essen wir in einem der vielen asiatischen Restaurants im Zentrum, mit einem sehr interessanten Gesamtkonzept: Man steht direkt nach Betreten des Lokals vor einer großen Wand voller Bilder der einzelnen Speisen. Unter jedem Bild sind kleine Zettel angebracht, die man einfach mitnimmt und an der Kasse abgibt. Man bekommt eine Tischnummer zugeteilt und kurze Zeit später kommt auch schon das Essen - reichlich, lecker und zu einem äußerst fairen Preis.


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